[SA-ke]
Im Padel wird immer von unten aufgeschlagen: Der Ball muss vor dem Schlag einmal aufspringen und darf höchstens auf Hüfthöhe getroffen werden. Gespielt wird diagonal ins gegenüberliegende Aufschlagfeld, zwei Versuche stehen zur Verfügung. Weil der Aufschlag damit kaum Tempo tragen kann, entscheidet die Platzierung — und was danach kommt.
[wo-LE-a]
Am Netz das wichtigste Werkzeug. Im Padel wird die Volley eher blockend und platziert gespielt als kraftvoll: Ziel ist meist, den Ball tief zu den Füßen der Gegner zu bringen, statt ihn durchzuschlagen. Wer ihm Tempo gibt, bekommt es über die Wand zurück.
[ban-DE-cha]
Spanisch für „Tablett“ — benannt nach der Bewegung, als würde man ein Tablett servieren. Ein seitlicher Schlag über Kopfhöhe, halb Volley, halb Schmetterball, mit dem ein Lob beantwortet wird, ohne die Position am Netz aufzugeben. Kein Punktgewinnschlag, sondern ein Kontrollschlag: Er nimmt Tempo raus und hält den Gegner hinten.
[WI-bo-ra]
Spanisch für „Viper“. Wie die Bandeja über Kopfhöhe gespielt, aber mit deutlich mehr Schnitt und Tempo. Der Ball springt nach dem Aufkommen seitlich weg statt hoch — dadurch kommt er oft flach von der Wand zurück und ist schwer zu kontrollieren. Riskanter als die Bandeja, weil die Fehlerquote steigt.
[GLO-bo]
Hoher Ball über die Gegner hinweg nach hinten. Anders als im Tennis ist der Lob im Padel kein Verzweiflungsschlag, sondern eines der wichtigsten taktischen Mittel überhaupt: Er drängt die Gegner vom Netz weg und verschafft der eigenen Seite Zeit, nach vorne zu rücken.
[tschi-KI-ta]
Der kurze, tiefe Ball zu den Füßen der Netzspieler. Er beendet keinen Punkt, sondern nimmt den Gegnern die Möglichkeit, von oben abzuschließen: Wer den Ball unterhalb der Netzkante aufnehmen muss, kann ihn nur hochspielen.
[re-MA-te]
Der kraftvolle Abschluss von oben. Anders als im Tennis endet der Punkt damit oft nicht: Durch die Wände kommt der Ball häufig zurück. Deshalb gilt im Padel die Faustregel, den Smash zu platzieren statt ihn nur hart zu schlagen. Die härteste Variante ist der „Por tres“, der den Ball über die Seitenwand aus dem Platz befördert.