Wilson Endure V1

Bild: Padel-Point GmbH · AWIN-Produktfeed Padel-Point

Wilson

Endure V1

4,0 von 5 Sternen

Am besten für

Fortgeschritten

Dafür

  • Carbonfläche über Dual-Density-Kern: direkte Rückmeldung mit erklärter Vibrationsdämpfung
  • Hybridform mit ausgewogener Balance — vielseitig einsetzbar
  • 360 g im üblichen Rahmen, 38 mm Profil
  • Zwei Kerndichten statt einer

Dagegen

  • Hybridform: Wo genau der Sweetspot sitzt, lässt sich nicht ableiten
  • 199 € sind ein Turnierpreis für ein Fortgeschrittenenmodell
  • Die Carbonangabe bleibt allgemein — keine Gewebedichte genannt

Preis geprüft am 18.09.2026. Es gilt der Preis im Shop.

Der Endure V1 ist die mittlere Fassung einer Reihe, die konsequent auf denselben Kern setzt. Was ihn von seinen Geschwistern unterscheidet, ist die Fläche — und die Gewichtsverteilung.

Spezifikationen

Gewicht
360 g
Form
Hybrid
Balance
ausgewogen
Kern
Dual Density
Oberfläche
Carbon
Profil
38 mm
Spielstärke
Fortgeschritten

Die Bewertung im Einzelnen

Power3,5 von 5
Kontrolle4,5 von 5
Sweetspot4,0 von 5
Handling4,0 von 5
Komfort4,5 von 5

Die Hybridform liegt zwischen rund und Träne. Der Sweetspot sitzt entsprechend zwischen mittig und leicht erhöht; genauer lässt es sich nicht sagen, weil weder Kopffläche noch Balancepunkt angegeben sind. In der Praxis ist das die Form für Spieler, die sich nicht festlegen wollen.

Die Carbonfläche macht den Schläger direkt. Carbon ist steif und gibt Energie schnell zurück — man spürt genau, wo der Ball gelandet ist. Wilson nennt allerdings keine Gewebedichte; 3K, 12K oder 16K verhalten sich deutlich unterschiedlich, und diese Angabe fehlt.

Der Dual-Density-Kern ist das verbindende Element der Endure-Reihe: zwei unterschiedlich dichte Schäume in einem Kern, weicher für das Gefühl, fester für die Beschleunigung. Wilson beschreibt ihn ausdrücklich als vibrationsabsorbierend. Unter einer steifen Carbonfläche ist genau das der richtige Gegenspieler — die Fläche liefert die Rückmeldung, der Kern fängt den Rückstoß ab.

360 Gramm bei ausgewogener Balance sind unauffällig und praktikabel: genug Masse für Stabilität, keine zusätzliche Last am Hebel.

Für wen geeignet?

Für Fortgeschrittene, die einen vielseitigen Schläger mit Carbonfläche suchen und Wert auf einen gefederten Treffer legen. Die Kombination aus steifer Fläche und mehrdichtem Kern ist der gängigste Weg, Präzision und Komfort zusammenzubringen.

Preisvergleich

Aufsteigend nach Preis. Angaben ohne Gewähr — maßgeblich ist der Preis beim Händler zum Zeitpunkt des Kaufs.

Fazit

Eine saubere, unaufgeregte Allroundkonstruktion: Carbon für die Präzision, ein mehrdichter Kern für den Komfort, eine Form, die sich nicht festlegt. Der Preis liegt auf Turnierniveau, obwohl der Schläger für Fortgeschrittene ausgewiesen ist — das ist der einzige Punkt, an dem man zögert.

Häufige Fragen

  • Alle drei fahren den Dual-Density-Kern. Der LS ist grifflastig mit Fiberglasfläche und 355 Gramm, dieses Modell ausgewogen mit Carbon und 360 Gramm, der Pro ausgewogen mit 3K-Carbon und 365 Gramm.

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    Noch nicht selbst gespielt. Diese Einschätzung ordnet die Bauweise fachlich ein — Form, Kern, Balance und Zielgruppe. Sie ersetzt keinen eigenen Spieltest, und wir geben sie nicht als solchen aus.

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