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Wilson
Endure LS V1
Am besten für
Fortgeschritten
Dafür
- Grifflastig bei 355 g — sehr schnelle Schlägerführung
- Dual-Density-Kern: zwei Dichten statt einer
- Fiberglas über weichem Kern: sehr gutmütig, wenig Rückstoß
- Hybridform als Mittelweg zwischen rund und Träne
Dagegen
- Wenig Tempo — grifflastig plus Fiberglas gibt kaum etwas zurück
- Hybridform: Wo genau der Sweetspot sitzt, lässt sich nicht ableiten
- 162 € für eine Glasfaserfläche sind viel
- Bei harten Bällen fehlt Masse im Kopf, um stabil zu bleiben
Preis geprüft am 18.09.2026. Es gilt der Preis im Shop.
Grifflastig und Fiberglas: Der Endure LS ist an beiden entscheidenden Stellen auf Nachsicht gebaut. Was er nicht liefert, steht damit ebenso fest.
Spezifikationen
- Gewicht
- 355 g
- Form
- Hybrid
- Balance
- grifflastig
- Kern
- Dual Density
- Oberfläche
- Fiberglas
- Profil
- 38 mm
- Spielstärke
- Fortgeschritten
Die Bewertung im Einzelnen
Die grifflastige Balance ist der Ausgangspunkt. Der Schwerpunkt sitzt näher an der Hand; der Schläger richtet sich schneller auf und fühlt sich leichter an, als die 355 Gramm vermuten lassen. Am Netz ist das der größte Einzelvorteil, den ein Schläger bieten kann — der Block aus der Körpermitte gelingt auch spät.
Die Fiberglasfläche setzt das fort: Sie gibt nach, statt zurückzuschlagen. Langer Ballkontakt, viel Gefühl für die Richtung, wenig Rückstoß in Hand und Ellbogen.
Der Kern ist der interessante Teil. Dual Density heißt zwei unterschiedliche Dichten in einem Kern — weicher dort, wo gefühlt wird, fester dort, wo beschleunigt wird. Bei einem ansonsten sehr weich ausgelegten Schläger ist das der Versuch, wenigstens etwas Rückgabe zu behalten. Ob die Umsetzung hält, was die Konstruktion verspricht, lässt sich von außen nicht prüfen.
Die Hybridform liegt zwischen rund und Träne; der Sweetspot sitzt entsprechend zwischen mittig und leicht erhöht. Genauer lässt es sich nicht sagen, weil weder Kopffläche noch Balancepunkt angegeben sind.
Die Grenze ist eindeutig: Tempo kommt hier vollständig aus dem Schwung, und gegen hart geschlagene Bälle fehlt oben die Masse, die den Schläger stabil hält.
Für wen geeignet?
Für Fortgeschrittene mit Kontrollspiel und schnellen Händen am Netz — und für alle, die auf ihren Ellbogen achten müssen. Diese Kombination aus grifflastiger Verteilung und nachgiebiger Fläche ist die schonendste in dieser Serie.
Preisvergleich
Aufsteigend nach Preis. Angaben ohne Gewähr — maßgeblich ist der Preis beim Händler zum Zeitpunkt des Kaufs.
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Fazit
Der schonendste Schläger dieser Etappe: grifflastig, weich, mit einem Kern, der wenigstens etwas zurückgibt. Für Kontrollspieler und empfindliche Ellbogen eine sehr gute Wahl — 162 Euro für eine Glasfaserfläche bleiben trotzdem sportlich.
Häufige Fragen
Ein Kern aus zwei unterschiedlich dichten Schäumen: weich für das Gefühl, fester für die Beschleunigung. Die Idee ist, beides in einem Schläger zu haben, statt sich zu entscheiden.
Wenig. Der Ball geht so schnell, wie man ihn schlägt. Der Gewinn liegt in Führung, Gefühl und Gelenkschonung.
Eine Form zwischen rund und Träne. Der Sweetspot liegt entsprechend dazwischen — wie genau, ist hier nicht dokumentiert.
Ähnliche Einschätzungen
Noch nicht selbst gespielt. Diese Einschätzung ordnet die Bauweise fachlich ein — Form, Kern, Balance und Zielgruppe. Sie ersetzt keinen eigenen Spieltest, und wir geben sie nicht als solchen aus.
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