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Wilson
Defy V1
Am besten für
Fortgeschritten
Dafür
- Diamantform mit 3K-Carbon: Tempo, aber mit spürbarer Nachgiebigkeit
- Als Allrounder eingestuft und auch so gebaut — kein reiner Abschlussschläger
- 365 g ausgewogen: schnell genug am Netz, stabil genug von hinten
- Dreißig Euro unter dem Pro, und der Unterschied ist genau eine Härtestufe
Dagegen
- Sweetspot weiterhin im oberen Drittel — die Form bleibt anspruchsvoll
- Zwischen Pro und Einstiegsmodellen: wer klar weiß, was er will, findet Passenderes
- Power Foam ist auch hier ein schneller Kern, kein Dämpfer
Preis geprüft am 16.09.2026. Es gilt der Preis im Shop.
Zwischen dem Defy Pro und diesem Schläger liegt genau eine Entscheidung: 3K-Carbon statt 15K. Das klingt nach einer Nuance und ist in der Hand der Unterschied zwischen einem Turnierschläger und einem, mit dem man auch dann Spaß hat, wenn ein Ball daneben geht.
Spezifikationen
- Gewicht
- 365 g
- Form
- Diamant
- Balance
- ausgewogen
- Kern
- Power Foam
- Oberfläche
- 3K Carbon
- Profil
- 38 mm
- Spielstärke
- Fortgeschritten
Die Bewertung im Einzelnen
3K-Carbon hat weniger Filamente je Bündel als 15K, das Gewebe ist offener und gibt beim Treffen mehr nach. Praktisch heißt das: Der Schläger dämpft einen Teil dessen weg, was beim Pro ungefiltert im Unterarm ankommt. Er gibt auch weniger Tempo zurück — aber in einem Bereich, in dem die meisten Spieler den Unterschied eher im Arm spüren als am Ergebnis.
Die Diamantform bleibt dieselbe, und damit bleibt auch die Hauptschwierigkeit: Der Sweetspot sitzt oben. Wilson stuft den V1 als Allrounder ein, nicht als Power-Schläger — das ist konsequent, denn das weichere Gewebe nimmt der Form einen Teil ihrer Einseitigkeit. Ein Diamant bleibt er trotzdem, und in der Verteidigung merkt man das.
365 Gramm bei ausgewogener Balance sind fünf Gramm weniger als beim Pro. Das ist für sich genommen keine Größe, über die man reden muss, aber es passt ins Bild: An jeder Stelle ist dieser Schläger eine Stufe zugänglicher als sein großer Bruder, ohne die Bauart zu verlassen.
Der Power Foam ist bei beiden derselbe. Wer einen weichen, dämpfenden Kern sucht, findet ihn hier nicht — die Nachgiebigkeit dieses Schlägers kommt aus der Fläche, nicht aus dem Inneren.
Für wen geeignet?
Für Fortgeschrittene, die einen Diamanten wollen und ihn im ganzen Spiel einsetzen, nicht nur im Abschluss. Der Defy V1 ist die vernünftige Hälfte des Defy-Paars: dieselbe Form, ein weicheres Gewebe, spürbar mehr Spielraum bei Fehltreffern.
Preisvergleich
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Fazit
Der Defy für alle, die keinen Turnierkalender führen. Dieselbe Form, dieselbe Bauweise, eine Härtestufe weniger — und damit deutlich mehr Schläger für den Alltag. Wer zwischen den beiden schwankt, sollte diesen nehmen.
Häufige Fragen
Nur wenn man regelmäßig Turniere spielt und den Ball zuverlässig im oberen Drittel trifft. Sonst kauft man Härte, die man nicht in Tempo umsetzt, aber im Arm spürt.
Nein. Er ist für Fortgeschrittene ausgewiesen, und die Diamantform bestätigt das. Für die ersten Monate ist eine runde Form die bessere Wahl.
Er gibt mehr Tempo über Kopf und weniger Sicherheit in der Verteidigung. Wer viel hinten steht und Bälle von der Wand nimmt, fährt mit einer runden Form besser.
Ähnliche Einschätzungen
Noch nicht selbst gespielt. Diese Einschätzung ordnet die Bauweise fachlich ein — Form, Kern, Balance und Zielgruppe. Sie ersetzt keinen eigenen Spieltest, und wir geben sie nicht als solchen aus.
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