Dunlop Nanomax Lite

Bild: Padel-Point GmbH · AWIN-Produktfeed Padel-Point

Dunlop

Nanomax Lite

3,9 von 5 Sternen

Am besten für

Einsteiger

Dafür

  • 350 g und grifflastig: der handlichste Aufbau in dieser Übersicht
  • Am Netz schneller oben als jeder ausgewogene Rahmen
  • Grifflastigkeit hält die Belastung vom Handgelenk fern
  • Carbonfläche trotz Einsteigerpreis von unter 70 €

Dagegen

  • 350 g tragen den Ball nicht — von hinten fehlt Länge
  • Hybridform bei wenig Gewicht: der Abschluss bleibt Stückwerk
  • Zum Kern schweigt die Produktseite
  • Wer kräftiger spielt, stößt schnell an eine Grenze

Preis geprüft am 16.09.2026. Es gilt der Preis im Shop.

Die meisten Einsteigerschläger werden über den Sweetspot verkauft. Der Nanomax Lite geht einen anderen Weg: Er ist leicht und grifflastig, und beides zielt auf dieselbe Eigenschaft — Handlichkeit.

Spezifikationen

Gewicht
350 g
Form
Hybrid
Balance
grifflastig
Oberfläche
Carbon
Profil
38 mm
Spielstärke
Einsteiger

Die Bewertung im Einzelnen

Power2,5 von 5
Kontrolle4,5 von 5
Sweetspot4,0 von 5
Handling5,0 von 5
Komfort4,5 von 5

350 Gramm sind rund 15 unter dem üblichen Maß, und die Gewichtsverteilung verstärkt das noch. Grifflastig heißt, dass die Masse nahe der Hand sitzt; der Schläger fühlt sich dadurch noch leichter an, als er ist. Am Netz, wo zwischen Sehen und Treffen ein Sekundenbruchteil liegt, ist das ein echter Vorteil.

Derselbe Aufbau ist von hinten ein Nachteil. Ein Ball, der aus der eigenen Verteidigung bis ins gegnerische Feld getragen werden soll, braucht Masse hinter der Fläche. Die ist hier nicht vorhanden, und keine Technik ersetzt sie vollständig. Wer viel hinten steht, wird häufiger kurz bleiben, als ihm lieb ist.

Die Hybridform verschiebt den Sweetspot leicht nach oben. Bei einem so leichten Schläger ist das ein zweischneidiges Zugeständnis: Der Abschluss über Kopf wird nicht besser, weil das Gewicht fehlt, aber der Sweetspot wird kleiner, als er bei runder Form wäre. Eine runde Form hätte hier mehr Sinn ergeben.

Die Carbonfläche ist für diesen Preis bemerkenswert. Sie gibt mehr Rückmeldung als Glasfaser und hält länger. Was fehlt, ist die Angabe zum Kern — bei einem als arm­freundlich vermarkteten Schläger wäre gerade die interessant.

Für wen geeignet?

Für Einsteiger, die am Netz spielen wollen, und für alle mit empfindlichem Handgelenk. Grifflastig und leicht heißt: Der Schläger folgt der Hand sofort. Das ist der beste Aufbau für Reaktionsvolleys und der schlechteste, um einen Ball von der eigenen Grundlinie ins gegnerische Feld zu tragen.

Preisvergleich

Aufsteigend nach Preis. Angaben ohne Gewähr — maßgeblich ist der Preis beim Händler zum Zeitpunkt des Kaufs.

Fazit

Ein Netzspielerschläger für Einsteiger, und in dieser Rolle sehr gut. Wer ihn kauft, sollte wissen, dass er die Länge von hinten nicht bekommt. Für unter 70 € mit Carbonfläche ist das trotzdem ein faires Geschäft.

Häufige Fragen

  • Die Masse sitzt nahe der Hand. Der Schläger lässt sich schneller bewegen und belastet das Handgelenk weniger, gibt dafür weniger Tempo hinter den Ball.

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    Noch nicht selbst gespielt. Diese Einschätzung ordnet die Bauweise fachlich ein — Form, Kern, Balance und Zielgruppe. Sie ersetzt keinen eigenen Spieltest, und wir geben sie nicht als solchen aus.

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