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Babolat
Juan Lebron 2025
Am besten für
Turnier
Dafür
- Diamant, kopflastig, 370 g: die kompromisslose Angriffsauslegung
- 3K Carbon ist das nachgiebigste Carbongewebe — direkt, ohne bretthart zu sein
- EVA X ist auf Haltbarkeit ausgelegt: die Kernspannung hält länger
- Balancepunkt mit 27,0 cm ausdrücklich angegeben
Dagegen
- 370 g kopflastig sind am Netz träge und über zwei Stunden anstrengend
- Kleiner Sweetspot, weit oben — der Schläger verlangt saubere Technik über Kopf
- 242 € sind Signature-Preis; die Spezifikation allein trüge ihn nicht ganz
Preis geprüft am 18.09.2026. Es gilt der Preis im Shop.
Babolat führt mehrere Schläger mit demselben Namen, und sie unterscheiden sich weniger im Anspruch als in der Fläche. Dieses Modell aus der Technical-Serie ist die Fassung mit 3K-Carbon — dem nachgiebigsten der gängigen Gewebe.
Spezifikationen
- Gewicht
- 370 g
- Form
- Diamant
- Balance
- kopflastig
- Kern
- EVA X
- Oberfläche
- 3K Carbon
- Profil
- 38 mm
- Spielstärke
- Turnier
Die Bewertung im Einzelnen
Form, Balance und Gewicht sind schnell erzählt und lassen keinen Zweifel: Diamant, kopflastig, 370 Gramm, Balancepunkt bei 27,0 Zentimetern. Die Trefferzone sitzt oben und ist klein, die Masse sitzt dort, wo abgeschlossen wird, und am Netz kostet dieselbe Masse spürbar Zeit.
Interessanter ist die Fläche. 3K-Carbon besteht aus Bündeln zu je 3.000 Filamenten und ist damit das nachgiebigste der üblichen Carbongewebe — steif genug für eine direkte Rückgabe, aber nicht so unnachsichtig wie 12K, 15K oder 16K. Auf einem 370 Gramm schweren Diamanten ist das eine vernünftige Entscheidung: Die Wucht liefert die Masse, die Fläche muss sie nicht zusätzlich verschärfen.
Der EVA-X-Kern ist bei Babolat auf Reaktion und Haltbarkeit ausgelegt. EVA verliert über eine Saison an Spannung; ein auf Haltbarkeit gerechneter Kern hält das Spielverhalten länger konstant. Bei einem Schläger für 242 Euro ist das kein nebensächliches Argument.
Bleibt die Einordnung des Preises. Es ist ein Signature-Modell, und ein Teil der 242 Euro ist der Name. Die Spezifikation ist sehr gut, aber vergleichbare Turniermodelle anderer Hersteller kosten in dieser Serie zwischen 145 und 200 Euro.
Für wen geeignet?
Für Turnierspieler mit offensivem Stil, die den Ball über Kopf sicher treffen. Alles an diesem Schläger zeigt auf den Abschluss — Form, Balance und Gewicht arbeiten zusammen, und keine einzige Angabe steuert dagegen.
Preisvergleich
Aufsteigend nach Preis. Angaben ohne Gewähr — maßgeblich ist der Preis beim Händler zum Zeitpunkt des Kaufs.
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Fazit
Ein kompromissloser Angriffsschläger mit einer klugen Materialwahl: viel Masse, aber eine Fläche, die nicht zusätzlich hart macht. Für Turnierspieler mit sauberem Schlag über Kopf ein sehr stimmiges Gerät — zu einem Preis, in dem auch der Name steckt.
Häufige Fragen
Babolat führt mehrere: dieses Modell aus der Technical-Serie mit 3K-Carbon, den Viper 3.0 mit Carbon und X-EVA, den Veron 3.0 mit Carbon Flex und den Viper Soft mit Fiberglas. Form und Balance sind ähnlich, die Flächen unterscheiden sich deutlich.
Für maximale Wucht ja. Wer am Netz oft zu spät kommt, verliert damit mehr Punkte, als er über Kopf gewinnt — dann ist ein ausgewogenes oder leichteres Modell die bessere Wahl.
Weil der Schläger seine Härte schon aus dem Gewicht bezieht. 3K ist nachgiebiger und federt Fehlgriffe etwas ab, ohne die Rückgabe wesentlich zu bremsen.
Ähnliche Einschätzungen
Noch nicht selbst gespielt. Diese Einschätzung ordnet die Bauweise fachlich ein — Form, Kern, Balance und Zielgruppe. Sie ersetzt keinen eigenen Spieltest, und wir geben sie nicht als solchen aus.
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