
Bild: Padel-Point GmbH · AWIN-Produktfeed Padel-Point
Babolat
Alioth Mini Jr
Am besten für
Einsteiger
Dafür
- 290 g — ein echtes Kindergewicht, nicht ein verkleinerter Erwachsenenschläger
- Grifflastige Balance: der Schläger führt sich fast von allein
- Runde Form mit großer, mittiger Trefferzone
- 60 € für einen Schläger, der ohnehin herausgewachsen wird
Dagegen
- Kaum Tempo — alles muss aus dem Schwung kommen
- Keine Angabe zu Kern, Schlagfläche oder Profil
- Bei stärkeren Kindern schnell zu leicht
Preis geprüft am 16.09.2026. Es gilt der Preis im Shop.
Bei Kinderschlägern entscheidet nicht die Technologie, sondern ob das Kind den Schläger halten kann. 290 Gramm und grifflastig sind hier die beiden Angaben, auf die es ankommt — und beide stimmen.
Spezifikationen
- Gewicht
- 290 g
- Form
- Rund
- Balance
- grifflastig
- Spielstärke
- Einsteiger
Die Bewertung im Einzelnen
Grifflastig ist im Padel selten. Die meisten Schläger sind ausgewogen oder kopflastig, weil erwachsene Spieler Masse im Kopf als Tempo nutzen. Für ein Kind ist genau das falsch: Ein kopflastiger Schläger kippt am Ende des Arms nach unten und wird über die Schulter statt über die Hand geführt. Grifflastig sitzt die Masse nahe der Hand, der Schläger richtet sich leichter auf, und das Handgelenk muss nicht gegen den Hebel arbeiten.
Die 290 Gramm sind der zweite Teil derselben Rechnung. Zum Vergleich: Ein normaler Herrenschläger liegt bei 360 bis 370 Gramm, ein leichter Erwachsenenschläger bei etwa 300. Mit 290 ist dies tatsächlich für Kinder gerechnet und nicht bloß die kleinste Variante eines Erwachsenenmodells.
Die runde Kopfform vervollständigt das Bild: größte Trefferzone, mittig gelegen. Wer noch lernt, wo der Ball auf der Fläche landet, braucht genau das.
Zum Material sagt der Händler nichts — weder Kern noch Schlagfläche noch Profil. Bei einem Schläger für 60 Euro, der nach ein bis zwei Saisons zu klein ist, wiegt das wenig. Was fehlt, fehlt trotzdem, und wir tragen dafür nichts ein.
Die Grenze liegt beim Tempo. 290 grifflastige Gramm geben fast nichts zurück; der Ball geht so schnell, wie das Kind schlägt. Das ist beim Lernen kein Nachteil, sondern der ehrlichere Weg — aber ein kräftiges Kind wächst da schnell heraus.
Für wen geeignet?
Für Kinder, die anfangen. Das Zusammenspiel aus 290 Gramm und grifflastiger Balance ist genau das, was einem Kind erlaubt, den Schläger überhaupt rechtzeitig in Position zu bringen — und damit die Grundlage für eine Schlagbewegung aus dem Körper statt aus dem Arm.
Preisvergleich
Aufsteigend nach Preis. Angaben ohne Gewähr — maßgeblich ist der Preis beim Händler zum Zeitpunkt des Kaufs.
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Fazit
Ein richtig gerechneter Kinderschläger. Leicht, grifflastig, rund — drei Angaben, die zusammen dafür sorgen, dass ein Kind eine saubere Bewegung lernen kann, statt sich am Gewicht vorbeizuschlagen. Für den Einstieg mehr wert als jede Materialangabe.
Häufige Fragen
Der Schwerpunkt liegt näher am Griff als in der Mitte. Der Schläger fühlt sich leichter an, als er wiegt, und lässt sich schneller aufrichten. Man verliert Wucht und gewinnt Führung — bei Kindern ist das der richtige Tausch.
Wenn das Kind den Ball regelmäßig sauber trifft und der Schläger spürbar nichts mehr zurückgibt. Meist nach ein bis zwei Saisons — dann ist der nächste Schritt ein Junior- oder leichtes Erwachsenenmodell um 320 bis 340 Gramm.
Weil der Händler keine nennt. Wir tragen nur ein, was belegt ist.
Ähnliche Einschätzungen
Noch nicht selbst gespielt. Diese Einschätzung ordnet die Bauweise fachlich ein — Form, Kern, Balance und Zielgruppe. Sie ersetzt keinen eigenen Spieltest, und wir geben sie nicht als solchen aus.
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