Metalbone Carbon 3.5 2026
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Metalbone Carbon 3.5 2026
Am besten für
Ambitioniert
Dafür
- Die Metalbone-Bauweise eine Preisklasse unter dem Spitzenmodell
- Carbon 3K ist etwas nachgiebiger als 12K — spürbar weniger hart
- Klarer Schritt für alle, die aus einem Allrounder herauswachsen
- Preislich der vernünftigste Einstieg in die Diamantform
Dagegen
- Immer noch ein Diamant: Sweetspot klein, Fehler werden bestraft
- Weniger Spin als die rauen Spitzenmodelle derselben Reihe
- Der Name verspricht Nähe zum Profimodell, die Bauweise hält nicht ganz mit
Noch nicht selbst gespielt. Diese Einschätzung ordnet die Bauweise fachlich ein — Form, Kern, Balance und Zielgruppe. Sie ersetzt keinen eigenen Spieltest, und wir geben sie nicht als solchen aus.
Zwischen einem Allrounder und einem Profi-Diamanten liegt eine Lücke, in die viele Spieler zu früh springen. Der Metalbone Carbon 3.5 füllt genau diese Lücke: Er ist ein Angriffsschläger, aber einer, der einen Fehler nicht sofort mit einem Ball ins Netz beantwortet.
Spezifikationen
- Gewicht
- 360–375 g
- Form
- Diamant
- Balance
- kopflastig
- Kern
- harter EVA-Kern
- Oberfläche
- Carbon 3K
- Spielstärke
- Ambitioniert
Die Bewertung im Einzelnen
Die Zahl im Namen bezeichnet das Carbongewebe. 3K ist gröber gewebt als 12K oder 18K, dadurch etwas elastischer und etwas weniger direkt. In der Praxis heißt das: Der Ball verlässt die Fläche einen Sekundenbruchteil später, und dieser Bruchteil ist die Zeit, die man beim Zielen gewinnt. Die Spitzenmodelle derselben Reihe sind schneller und ungnädiger.
Die Kopflastigkeit ist vorhanden, aber nicht extrem. Beim Smash arbeitet die Masse mit; am Netz bleibt der Schläger führbar genug, dass ein schneller Volley noch gelingt. Das ist der eigentliche Unterschied zur PRO-EDT oder zur normalen Metalbone: Sie sind kompromissloser in beide Richtungen.
Der harte Kern bleibt. Wer aus einem weichen Schläger kommt, wird den Unterschied in der zweiten Stunde im Unterarm spüren — das ist der Preis der Diamantform, und keine Carbonstärke nimmt ihn zurück.
Für wen geeignet?
Für Spieler zwischen 3 und 4,5, die ihren ersten echten Angriffsschläger wollen und nicht gleich vierhundert Euro dafür ausgeben. Der 3.5 ist die verständige Variante der Metalbone: dieselbe Form, dieselbe Idee, ein paar Prozent weniger von allem — und deutlich weniger Risiko, falls sich herausstellt, dass der Diamant doch nicht zur eigenen Spielweise passt.
Preisvergleich
Aufsteigend nach Preis. Angaben ohne Gewähr — maßgeblich ist der Preis beim Händler zum Zeitpunkt des Kaufs.
Fazit
Der Diamant für alle, die es ernst meinen, aber noch nicht kompromisslos. Wer hier nach einer Saison nach mehr verlangt, weiß danach genau, welches Spitzenmodell es sein soll — und hat den teuren Fehlkauf vermieden.
Häufige Fragen
Gröberes Carbongewebe, etwas weniger Kopflastigkeit, spürbar weniger hart und deutlich günstiger. Die Form ist dieselbe, der Charakter derselbe — der 3.5 ist die entschärfte Ausführung.
Auf regionaler Ebene ja. Wer über Ranglistenpunkte nachdenkt und regelmäßig gegen Gegner spielt, die jeden Fehler bestrafen, wird irgendwann die Direktheit des Spitzenmodells vermissen.
Etwa ab 3,0 auf der Playtomic-Skala, und nur mit sitzender Bandeja. Darunter ist die Diamantform keine Investition in die Zukunft, sondern eine Fehlerquelle in der Gegenwart.