adidas Drive Light 2026

Bild: Padel-Point GmbH · AWIN-Produktfeed Padel-Point

adidas

Drive Light 2026

4,0 von 5 Sternen

Am besten für

Einsteiger

Dafür

  • Rund, grifflastig, 352 g — die drei Angaben, die einen Einsteigerschläger ausmachen, stimmen alle
  • Grifflastige Balance ist selten und für den Einstieg genau richtig
  • Fiberglas über weichem Kern: viel Nachsicht, wenig Rückstoß
  • 70 € für ein rundum stimmiges Paket

Dagegen

  • Kaum Tempo aus dem Schläger heraus
  • Bei harten Bällen fehlt Masse im Kopf, um stabil zu bleiben
  • Wer schnell besser wird, wächst in ein bis zwei Saisons heraus

Preis geprüft am 16.09.2026. Es gilt der Preis im Shop.

Der Drive Light ist der am konsequentesten für Anfänger gerechnete Schläger dieser Übersicht. Nicht wegen des Preises, sondern weil jede einzelne Angabe in dieselbe Richtung zeigt.

Spezifikationen

Gewicht
352 g
Form
Rund
Balance
grifflastig
Kern
EVA Soft Performance
Oberfläche
Fiberglas
Profil
38 mm
Spielstärke
Einsteiger

Die Bewertung im Einzelnen

Power2,5 von 5
Kontrolle4,5 von 5
Sweetspot4,5 von 5
Handling5,0 von 5
Komfort4,5 von 5

Die runde Kopfform legt den Sweetspot mittig und macht ihn groß. Das ist die größte Trefferzone, die es gibt, und sie ist genau dort, wo Anfänger hinschlagen.

Die grifflastige Balance ist der Punkt, an dem sich dieser Schläger von fast allen anderen Einsteigermodellen unterscheidet. Die meisten sind ausgewogen, viele sogar kopflastig. Grifflastig heißt: Der Schwerpunkt sitzt näher an der Hand, der Schläger fühlt sich leichter an, als er wiegt, und er ist schneller oben. Für jemanden, der am Netz regelmäßig zu spät kommt, ist das der größte einzelne Vorteil, den ein Schläger bieten kann.

352 Gramm klingen danach nicht nach Leichtgewicht — durch die Gewichtsverteilung spielen sie sich aber deutlich leichter, als die Zahl vermuten lässt. Die Kombination ist besser durchdacht als ein einfach nur leichter Schläger mit Masse im Kopf.

Das Material folgt derselben Linie: Fiberglas gibt nach statt zurückzuschlagen, der EVA-Soft-Performance-Kern ist weich abgestimmt, die Oberfläche mittel strukturiert. Langer Ballkontakt, wenig Rückstoß, viel Gefühl für die Richtung.

Die Grenze ist dieselbe wie bei allen gutmütigen Schlägern: Tempo kommt aus dem Schwung, nicht aus dem Gerät. Und bei einem hart geschlagenen Ball von gegenüber fehlt Masse im Kopf, um den Schläger stabil zu halten.

Für wen geeignet?

Für Einsteiger, ohne Einschränkung. Runde Form, grifflastige Balance und ein weicher Kern ergeben den Schläger, der beim Lernen die wenigsten Steine in den Weg legt — und das zu einem Preis, bei dem der spätere Wechsel nicht wehtut.

Preisvergleich

Aufsteigend nach Preis. Angaben ohne Gewähr — maßgeblich ist der Preis beim Händler zum Zeitpunkt des Kaufs.

Fazit

Der beste Einsteigerschläger dieser Etappe. Er nimmt einem nichts ab, aber er stellt sich auch nirgends in den Weg — und für 70 Euro ist das ein ehrliches Angebot. Wer schnell Fortschritte macht, tauscht ihn nach ein bis zwei Saisons gegen etwas Steiferes.

Häufige Fragen

  • Der Schwerpunkt sitzt näher an der Hand. Der Schläger richtet sich schneller auf und fühlt sich leichter an, als er wiegt. Man verliert Wucht und gewinnt Führung — beim Lernen der bessere Tausch.

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    Noch nicht selbst gespielt. Diese Einschätzung ordnet die Bauweise fachlich ein — Form, Kern, Balance und Zielgruppe. Sie ersetzt keinen eigenen Spieltest, und wir geben sie nicht als solchen aus.

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