adidas Drive 2026

Bild: Padel-Point GmbH · AWIN-Produktfeed Padel-Point

adidas

Drive 2026

3,8 von 5 Sternen

Am besten für

Einsteiger

Dafür

  • Rund und ausgewogen: der größte Sweetspot, den die Bauart hergibt
  • Weicher EVA-Kern und Fiberglas dämpfen den Schlag, bevor er im Arm ankommt
  • Unter 75 € — die Preisklasse, in der ein Fehlkauf nicht wehtut
  • Rahmenprofil auf den zulässigen 38 mm, also volle Fläche ohne Kompromiss

Dagegen

  • 368 g sind am oberen Ende für einen Einsteigerschläger
  • Fiberglas gibt weniger Tempo zurück als Carbon und nutzt sich schneller ab
  • Mittelstrukturierte Oberfläche: Spin entsteht hier nicht von allein
  • Nach oben schnell ausgereizt — wer schneller spielt, wächst binnen einer Saison heraus

Preis geprüft am 16.09.2026. Es gilt der Preis im Shop.

Der Drive 2026 ist kein Schläger, der etwas beweisen will. Er ist adidas' Antwort auf die Frage, was jemand in der Hand haben sollte, der seit drei Wochen spielt — und die Antwort besteht aus lauter Entscheidungen gegen das Spektakuläre.

Spezifikationen

Gewicht
368 g
Form
Rund
Balance
ausgewogen
Kern
EVA Soft Performance
Oberfläche
Fiberglas, mittelstrukturiert
Spielstärke
Einsteiger

Die Bewertung im Einzelnen

Power2,0 von 5
Kontrolle4,5 von 5
Sweetspot4,5 von 5
Handling3,5 von 5
Komfort4,5 von 5

Die runde Kopfform legt den Sweetspot in die Mitte der Fläche und macht ihn so groß, wie er bei 45,5 Zentimetern Länge werden kann. Das ist der wichtigste Punkt an diesem Schläger: Wer noch nicht sicher trifft, trifft mit dieser Form trotzdem oft genug sauber, um einen Ballwechsel zu überstehen. Eine Tropfen- oder Diamantform würde den Sweetspot nach oben verschieben — dorthin, wo man ihn erst findet, wenn die Technik steht.

Die ausgewogene Balance ist die zweite Entscheidung derselben Art. Sie hält das Gewicht nahe der Hand, und das ändert, wie sich 368 Gramm anfühlen: Ein kopflastiger Schläger desselben Gewichts wäre am Netz spürbar träger. Trotzdem bleibt die Zahl hoch. 368 Gramm sind am oberen Ende dessen, was für Einsteiger verkauft wird, und sie sind nach zwei Stunden im Handgelenk zu spüren. Wer klein gebaut ist oder aus dem Badminton kommt, sollte das vor dem Kauf einmal in der Hand gehabt haben.

Kern und Oberfläche gehören zusammen: weiches EVA und Fiberglas statt Carbon. Beides verformt sich beim Treffen stärker, speichert Energie und gibt sie langsamer zurück. Das kostet Tempo und schont den Arm — für den, der gerade lernt, ist das der richtige Tausch. Der Preis dafür ist Haltbarkeit: Fiberglas verliert seine Spannung früher als Carbon, und die mittelstrukturierte Oberfläche greift den Ball weniger, als es eine raue täte. Spin muss hier aus der Technik kommen, nicht aus dem Material.

Das Rahmenprofil liegt mit 38 Millimetern auf dem zulässigen Maximum. Das ist keine Besonderheit, sondern der Normalfall — erwähnenswert nur, weil an diesem Schläger sonst überall gespart wurde und hier eben nicht.

Für wen geeignet?

Für den ersten eigenen Schläger, gekauft nach ein paar Schnupperstunden mit Leihgerät. Rund, ausgewogen, weicher Kern: Das ist die Bauart, die verzeiht, solange der Treffpunkt noch Glückssache ist. Wer bereits sicher trifft und Bälle beenden will, ist hier falsch — dieser Schläger bringt den Ball zurück, er beendet ihn nicht.

Preisvergleich

Aufsteigend nach Preis. Angaben ohne Gewähr — maßgeblich ist der Preis beim Händler zum Zeitpunkt des Kaufs.

Fazit

Ein ehrlicher erster Schläger: rund, weich, verzeihend, unter 75 €. Er macht nichts falsch und nichts aufregend. Der einzige Punkt, an dem man vor dem Kauf hinsehen sollte, ist das Gewicht — 368 Gramm sind für diese Zielgruppe viel, und das lässt sich nur in der Hand entscheiden, nicht am Datenblatt.

Häufige Fragen

  • Beide sind rund und für Einsteiger gebaut. Der Match ist leichter und liegt preislich knapp darunter; der Drive bringt mit dem EVA-Soft-Kern etwas mehr Dämpfung mit. Wer empfindliche Gelenke hat, nimmt den Drive. Wer auf jedes Gramm achtet, den Match.

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Noch nicht selbst gespielt. Diese Einschätzung ordnet die Bauweise fachlich ein — Form, Kern, Balance und Zielgruppe. Sie ersetzt keinen eigenen Spieltest, und wir geben sie nicht als solchen aus.

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